ernährungsberater ausbildung erfahrungen
Ernährungsberater Ausbildung

Ernährungsberater Ausbildung Erfahrung

Stefanie Lau| Juni 9, 2020

Hallo ihr Lieben,

Nahezu täglich erreichen mich eure Anfragen in denen ihr fragt, wo ich meine Ernährungsberater Ausbildung absolviert habe und wie ich anschließend beruflich durchstarten konnte. Deshalb habe ich hier noch einmal die wichtigsten Punkte meines Ausbildungsweges und meiner bisherigen beruflichen Karriere zusammengefasst.

Vorneweg: Mit Abstand am häufigsten werde ich gefragt, wo genau ich die Ausbildung begonnen & abgeschlossen habe: Für mich war schon immer der gesamtheitliche, naturheilpraktische Ansatz einer Ernährungsberatung wichtig – dementsprechend habe ich mich damals für das BTB Bildungswerk entschieden, die genau diesen Schwerpunkt anbieten!

Eine frühe Spezialisierung erschien mir schon immer extrem sinnvoll, das hat sich im wahrsten Sinne des Wortes auch echt bezahlt gemacht.

Alternativ kamen damals für mich auch das ILS oder die IST in Frage, welche ebenfalls tolle Ausbildungsprogramme bieten. Schlussendlich war jedoch die mögliche Schwerpunktsetzung am BTB ausschlaggebend. Den vermeintlich „klassischen“ Weg zum Diätassistenten über ein Zertifikat der IHK habe ich von Anfang an ausgeschlossen, dazu später mehr.

Welchen Ausbildungsweg hast du für deine Ausbildung gewählt?

Ich habe meine Ernährungsberaterqualifikation über ein Fernstudium erlangt! Insgesamt hat das 15 Monate gedauert, man hat allerdings selbst einen gewissen Einfluss auf die tatsächliche Länge der Ausbildung.

Ich wollte so schnell wie möglich fertig werden, um eben direkt über eine Selbständigkeit in den Beruf einsteigen & Geld verdienen zu können.

Was hat die Ausbildung gekostet?

Ich habe insgesamt ca. 2000€ bezahlt. Das klingt natürlich echt nach einer Menge und ist sicher nicht für jeden direkt bezahlbar – aber wenn ich mir meine jetzigen Verdienstmöglichkeiten anschaue war das auf jeden Fall eine gute Investition die sich Tag für Tag auszahlt!!

Warum nicht der IHK-Weg zur Diätassistentin?

Wie bereits erwähnt war mir der gesamtheitliche, naturheilkundliche Ansatz enorm wichtig! Die “klassische Ausbildung” zur Diätassistentin findet ihren Ansatz jedoch in den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, kurz DGE. Die findet z.B. Vegane Ernährung nicht gesund.

Bis heute hat die DGE diese Position nicht ansatzweise überdacht, trotz wissenschaftlicher Studien die diese veraltete Position klar widerlegen.

Für mich war das ethisch & moralisch absolut nicht vertretbar und zusätzlich noch extrem unverständlich – klar war auf jeden Fall, dass IHK-zertifizierte Diätassistentin zu sein für mich absolut nicht in Frage kommt.

Wie hoch war der Lernaufwand?

Im Schnitt habe ich ca. 6-8 Stunden pro Woche in die reine Lernzeit investiert. Das konnte mal mehr, mal weniger sein – ist natürlich stark abhängig vom eigenen Lerntempo und den Lernzielen.

Ich war aber so begeistert von der Thematik und dem Enthusiasmus den mir die Ausbildung vermittelt hat, dass ich mich nahezu 24h am Tag, auch außerhalb der Lernzeiten, mit den hochinteressanten Inhalten auseinandergesetzt habe.

Wie ging es nach dem Abschluss weiter?

Mir war von Anfang an wichtig mir immer die Möglichkeit zur Selbständigkeit zu wahren. Mit dem Abschluss in der Tasche habe ich das auch einfach direkt in die Tat umgesetzt.

Ich habe durch den Kindergarten meiner Tochter viele junge Mütter kennengelernt, die wahnsinnig viele Fragen zum Thema Ernährung & Lebensmittel hatten.

Meine fachliche Kompetenz hat sich schnell rumgesprochen und innerhalb kürzester Zeit konnte ich mich vor Kunden kaum noch retten. Tipp für euch: Aushänge in Kindergärten! 😉

Ist die Ausbildung anerkannt?

Wichtig: Der deutsche Staat hat es bisher schlichtweg und einfach versäumt „Ernährungsberater“ zu einem geschützten Berufsbild zu machen. Das ist schade, denn ist unsere Arbeit von Tag zu Tag wichtiger und so leidet  die Qualität der Ausbildung.

Der Abschluss ist also nicht anerkannt wie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Hochschulstudim, Krankenkassen übernehmen folglich auch nicht die Kosten die sich aus einer Ernährungsberatung ergeben.

Sofern ihr wisst was ihr tut, gut ausgebildet seid und das Vertrauen eurer Kunden genießt, macht das aber gar nichts! Ich habe bisher immer nur positives Feedback auf das Preis & Leistungsverhältnis meiner Beratungen bekommen, für präventive Gesundheitsmaßnahmen geben die Leute nach wie vor gerne Geld aus.

Wie geht es jetzt weiter?

Mit meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin in der Tasche und dem finanziellen Standbein welches diese Tätigkeit bietet, möchte ich noch einen Schritt weitergehen und meinen Traum verwirklichen, Heilpraktikerin für Naturheilkunde zu werden.

Ich habe durch mein im Fernstudium erlangtes Wissen bereits jetzt Kenntnisse erworben die mir auch als Heilprakterin enorm nützlich sein werden und ich bin mir sicher, dass meine Kunden von dem ganzheitlichen Ansatz profitieren werden!

Wo hast du deine Ausbildung absolviert?

Wie bereits geschrieben: Am BTB Bildungswerk! Tolle Lehre, flexible Studienverlaufsplanung, günstige Preise und tolle Spezialisierungsmöglichkeiten die ich nirgendwo anders gefunden habe. Einfach mal selbst auf www.btb.info reinschauen und vergleichen. Zusätzlich bietet das Werk viele Förderungsprogramme zur Finanzierung eurer Ausbildung – am Geld wird es also nicht scheitern.